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In diesen Tagen berät die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) über die Forderungsempfehlung für die Chemie-Tarifrunde 2011. Diese Empfehlung liefert die Grundlage für die anschließende Diskussion und Aufstellung der Forderungen in den einzelnen Bezirken der IG BCE. Sie weist die Richtung für die Tarifverhandlungen, die voraussichtlich Mitte Februar 2011 beginnen.

In diesen Tagen berät die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) über die Forderungsempfehlung für die Chemie-Tarifrunde 2011. Diese Empfehlung liefert die Grundlage für die anschließende Diskussion und Aufstellung der Forderungen in den einzelnen Bezirken der IG BCE. Sie weist die Richtung für die Tarifverhandlungen, die voraussichtlich Mitte Februar 2011 beginnen. Auf den ersten Blick ist die Ausgangslage eindeutig: Die Chemie-Industrie wächst 2010 zweistellig. Die Unternehmen verbuchen wieder Gewinne. Die IG BCE spricht bereits von „Aufschwung-Verträgen“. Doch wie so oft lohnt auch in der aktuellen Situation ein zweiter Blick.

Vorkrisenniveau nicht erreicht

Richtig ist, dass die Chemie-Industrie sich – zum Glück – überraschend schnell von der Krise erholt. Die Branche ist auf einem guten Weg, an die Zeit vor der Krise anzuknüpfen. Einen echten Aufschwung mit Zuwächsen gegenüber dem Vorkrisenniveau gibt es jedoch nicht. Richtig ist auch, dass die Beschäftigten erheblich dazu beigetragen haben, die Krise zu überwinden. Für die Unternehmen gilt das gleichermaßen. Trotz Kosten in Millionenhöhe (z.B. für Kurzarbeit) haben sie ihre Beschäftigten an Bord gehalten. Und richtig ist schließlich, dass die Arbeitnehmer in der vergangenen Chemie-Tarifrunde Einmalzahlungen statt tabellenwirksamer Erhöhungen akzeptiert haben. Diese Einmalzahlungen waren so hoch wie nie zuvor. Und 2009 erhielten die Beschäftigten – mitten in der Krise – ein dauerhaftes Lohnplus von 3,3 Prozent aus dem Tarifabschluss 2008.

Tarifverhandlungen für 2011

Die schnelle wirtschaftliche Erholung der chemischen Industrie ist nicht mehr als die positive Kehrseite des gravierenden Krisen-Einbruchs. Ein Grund für euphorische Lohnforderungen ist sie sicherlich nicht. Nach den heftigen Konjunkturausschlägen der letzten beiden Jahre stehen die Zeichen in der Chemie auf Normalisierung. Die Wachstumsraten bei Produktion und Umsatz gehen bereits deutlich zurück. Diese Entwicklung muss sich auch in der Tarifpolitik widerspiegeln, wenn IG BCE und Chemie-Arbeitgeber die Verträge für das Jahr 2011 verhandeln.

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