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Deutschland schneidet in Sachen Innovationen hervorragend ab. Dies bescheinigten die Forscher des Weltwirtschaftsforums vor Kurzem in einer weltweiten Untersuchung. Im nationalen Branchenvergleich belegt die Chemie einen Spitzenplatz. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie 'Innovationsindikatoren Chemie 2018' mit dem Schwerpunktthema Digitalisierung.

Deutschland schneidet in Sachen Innovationen hervorragend ab. Dies bescheinigten die Forscher des Weltwirtschaftsforums vor Kurzem in einer weltweiten Untersuchung. Die Bundesrepublik setzte sich dabei sogar noch vor die USA und landete auf Platz eins. Im nationalen Branchenvergleich belegt die Chemie einen Spitzenplatz. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie 'Innovationsindikatoren Chemie 2018' mit dem Schwerpunktthema Digitalisierung.

Die Studie wurde durch das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und das Center für Wirtschaftspolitische Studien (CWS) der Leibniz Universität Hannover im Auftrag des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) durchgeführt.

Innovative Produktion

Laut dieser Studie sind digitale Anwendungen in der deutschen Chemie-Industrie bereits heute stark verbreitet. So setzen vier von fünf Unternehmen digitale Anwendungen im Produktions- und Vertriebsprozess ein, beispielsweise zwischen Produktion und Logistik oder an Schnittstellen zu Kunden und Lieferanten.

Im Bereich von Forschung und Entwicklung zeigt sich, dass neue digitale Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle weitere Innovationsmöglichkeiten bieten. Auch wenn hier die Chemie bereits mit optimierten Anlagen in der Fertigungstechnik arbeitet, versprechen digitale Technologien weitere Produktivitätsgewinne. Ebenso sind neue Ansätze möglich, indem sich etwa auf Basis von Big Data oder KI schnellere Simulationen beim Einsatz neuer Chemikalien oder eine nachhaltigere Herstellung praktisch umsetzen lassen.

Weiterhin Handlungsbedarf

Neben den vielen Chancen, die der digitale Wandel für die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie birgt, zeigt die Studie jedoch auch Herausforderungen und Handlungsbedarf auf. So kann Digitalisierung für Unternehmen konkret bedeuten, in Sachen IT-Sicherheit deutlich nachlegen zu müssen, um eigene Betriebsgeheimnisse und sensible Kundendaten besser vor Hacker-Angriffen oder Industriespionage zu schützen.

Weitere Schwierigkeiten sieht die Studie bei der Nutzung von Digitalisierungsanwendungen, da der Breitbandausbau sowie ein Mangel an IT-Fachkräften und fehlende IT-Kenntnisse der Beschäftigten den Fortschritt nachweislich abbremsen.

Sozialpartner engagieren sich

Positiv bewertet die Studie die Maßnahmen der Sozialpartner, die sich gemeinsam mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung auseinandersetzen. Top-Themen im Bereich Arbeiten 4.0 sind zeit- und ortsflexibles Arbeiten, Qualifizierung und Gesundheit sowie Datenschutz. Hierfür stellt der BAVC mit der Toolbox Arbeiten 4.0 bereits erste Unterstützungsangebote für Unternehmen zur Verfügung. Im Rahmen des Dialogs WORK@industry 4.0 werden auf Sozialpartnerebene zwischen BAVC und IG BCE gemeinsam Ideen und Lösungsansätze entwickelt, wie sich die digitale Arbeitswelt in der Chemie-Branche erfolgreich gestalten lässt.

 

Mehr Infos
The Global Competitiveness Report 2018 reports.weforum.org
Innovationsindikatoren Chemie 2018 zew.de
Work@industry 4.0 work-industry40.de
Toolbox Arbeiten 4.0 bavc.de

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