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„Die fetten Jahre sind vorbei“ – frei nach Finanzminister Olaf Scholz (SPD) führte der SPIEGEL jüngst in einer Titelstory aus, „warum dem deutschen Wirtschaftswunder ein jähes Ende droht“. Bereits zuvor hatten die führenden Wirtschaftsexperten des Landes gewarnt: „Der Aufschwung ist zu Ende.“ Die Wachstumsprognosen für 2019 wurden reihenweise nach unten korrigiert. Meist steht nur noch die Null vor dem Komma. Auch wenn eine Rezession derzeit kein Thema ist: Die deutsche Wirtschaft muss sich warm anziehen.

Globale Herausforderungen und Nachteile am Standort

Die Gründe für die Abkühlung sind vielfältig. Sie reichen von einer schwächeren Nachfrage aus wichtigen Exportmärkten über wachsende Unsicherheit und Kosten durch die ungelösten Handelskonflikte bis zur Hängepartie Brexit. Hinzu kommt, dass fehlende Fachkräfte einem möglichen Wachstum Grenzen setzen. Wenn der Betrieb keine geeigneten Mitarbeiter findet, kann er zusätzliche Aufträge nicht bedienen. In Deutschland spielen zudem hausgemachte Nachteile eine große Rolle. Die Sozialabgaben steigen für die Wirtschaft ebenso wie die Energiekosten, weil die große Koalition wichtige Projekte wie die Energiewende ohne ökonomischen Weitblick angeht und in der Sozialpolitik der Verteilung den Vorrang gibt.

Chemie und Pharma besonders betroffen

Die chemische Industrie als konjunktureller Frühindikator ist noch stärker betroffen als die deutsche Wirtschaft insgesamt. Im ersten Quartal 2019 lag die Produktion von Chemie und Pharma 6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Für das Gesamtjahr rechnet der Verband der Chemischen Industrie (VCI) mit einem Rückgang der Produktion um 3,5 Prozent. Der Umsatz geht voraussichtlich um 2,5 Prozent zurück. In dieser Situation sind die Tarifparteien gefordert, die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu unterstützen. Das bedeutet zum einen, den Preis für Arbeit wieder stärker an die wirtschaftliche Entwicklung zu koppeln. Zum anderen sollten die Tarifparteien das Arbeitsvolumen nicht künstlich verknappen. Das würde Fachkräfteengpässe verstärken und die Arbeitskosten zusätzlich antreiben.

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