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Im Vergleich zu 2018 liegen Produktionsvolumen und Umsatz der chemisch-pharmazeutischen Industrie in diesem Jahr bisher deutlich niedriger. Die hergestellten Mengen gingen um 6 Prozent zurück. Die eingenommenen Umsätze liegen rund 4 Prozent niedriger. Das sind die Ergebnisse der amtlichen Statistik für das erste Quartal 2019. Die rückläufige Produktionsentwicklung gilt dabei sowohl für die pharmazeutische Industrie mit einem Wert von minus 12,8 Prozent wie auch für die chemische Industrie im engeren Sinn mit minus 2,5 Prozent.

Produktivität im Sinkflug

Weiter zugenommen hat hingegen auch in den ersten Monaten 2019 die Beschäftigung. Rund 2 Prozent mehr Mitarbeiter als zu Jahresbeginn 2018 waren in den Unternehmen der Branche tätig. Aus der Kombination von sinkender Produktion und steigender Beschäftigung ergibt sich eine deutlich rückläufige Produktivität. Sie lag im ersten Quartal dieses Jahres um rund 7 Prozent niedriger.

Die stark rückläufige Branchenkonjunktur und die Einbrüche bei Produktion und Umsatz aus dem zweiten Halbjahr 2018 konnten damit im ersten Quartal zwar zunächst gestoppt werden. Weitere Rückgänge gegenüber dem Schlussquartal 2018 gab es zum Jahresbeginn nicht mehr. Das nun erreichte Produktionsniveau liegt jedoch unter dem des Jahresanfangs 2017. Die während des außerordentlichen konjunkturellen Booms der Branche in den Jahren 2017 und 2018 erwirtschafteten Zuwächse sind somit wieder vollständig verloren gegangen.

Keine Belebung in Sicht

Für das Gesamtjahr 2019 ist von einer weiterhin schwachen Dynamik auszugehen. Gemeinsam mit dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) geht der BAVC von einem Rückgang der Chemie-Produktion um 3,5 Prozent in 2019 aus. Der Umsatz der Branche wird um 2,5 Prozent sinken. Die Beschäftigung dürfte sich noch einmal leicht positiv entwickeln und die Produktivität damit auch im Gesamtjahr klar rückläufig sein.

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