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Einen Tag vor Beginn der Chemie-Tarifrunde am 16. März 2010 hat BAVC-Hauptgeschäftsführer Hans Paul Frey die IG BCE-Forderungen strikt zurückgewiesen: „Auf einen Wettlauf mit anderen Branchen werden wir uns nicht einlassen. Wir müssen die Folgen der Krise in der Chemie-Industrie bewältigen, nirgendwo sonst. Das hat absolute Priorität. Entgeltsteigerungen sind da fehl am Platz."

Einen Tag vor Beginn der Chemie-Tarifrunde am 16. März 2010 hat BAVC-Hauptgeschäftsführer Hans Paul Frey die IG BCE-Forderungen strikt zurückgewiesen: „Auf einen Wettlauf mit anderen Branchen werden wir uns nicht einlassen. Wir müssen die Folgen der Krise in der Chemie-Industrie bewältigen, nirgendwo sonst. Das hat absolute Priorität. Entgeltsteigerungen sind da fehl am Platz.“ In der vergangenen Woche hatte die IG BCE für die Chemie einen höheren Abschluss als in der Metall-Industrie gefordert.

Frey: „Sichere Jobs und mehr Entgelt - das passt nicht zusammen!“

„Die IG BCE will einerseits sichere Jobs und die Übernahme von Ausgebildeten, andererseits mehr Geld: Das passt einfach nicht zusammen – schon gar nicht in diesen schwierigen Zeiten. Die Chemie-Branche musste den stärksten Produktionseinbruch seit Jahrzehnten verkraften. Zwar ist die Talsohle mittlerweile durchschritten, doch sind die Folgen der Krise noch lange nicht überwunden. Das Vorkrisenniveau werden wir nicht vor 2012 erreichen“, erklärte der BAVC-Hauptgeschäftsführer.

Tarifliche Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld auf dem Prüfstand

Frey hob hervor: „Die Chemie-Unternehmen haben in der Krise wie kaum eine andere Branche Kündigungen verhindert. Aber Jobsicherung kostet Geld: Allein durch Kurzarbeit im Jahr 2009 sind den Firmen im Chemie-Tarif Remanenzkosten von etwa einer Viertel Milliarde Euro entstanden - nicht zuletzt durch die tariflichen Zuschläge zum Kurzarbeitergeld. Diese Zuschläge stehen in der Tarifrunde auf dem Prüfstand. Insgesamt gilt für die Chemie wie für alle anderen Branchen: Steigende Kosten sichern keine Jobs.“

Chemie vor schwierigen Verhandlungen

Frey abschließend: „Insgesamt stehen uns schwierige Verhandlungen bevor. Wir werden dafür sorgen, dass der rote Faden ,Krisenbewältigung’ nicht verloren geht. Für Entgeltsteigerungen gibt es keinerlei Spielraum. Über eines muss sich jeder im Klaren sein: Wer jetzt höhere Kosten durchboxen will, setzt Arbeitsplätze aufs Spiel.“

 Die Tarifverhandlungen für die 550.000 Beschäftigten in 1.900 Chemie-Unternehmen beginnen morgen mit den regionalen Verhandlungen für Rheinland-Pfalz und das Saarland. Die regionale Runde läuft bis zum 26. März 2010. Die erste Verhandlungsrunde auf Bundesebene ist angesetzt für den 20. und 21. April in Würzburg.

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