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Dr. Klaus-Peter Stiller

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„Die IG BCE verkennt mit ihren Vorstellungen die Lage unserer Branche“, kommentiert BAVC-Hauptgeschäftsführer Klaus-Peter Stiller die Forderungsempfehlung der IG BCE für die Tarifrunde 2019. Nach Vorstellung der Gewerkschaft sollen ein „individuelles Zukunftskonto“ in Höhe von jährlich 1.000 Euro, eine arbeitgeberfinanzierte tarifliche Pflegezusatzversicherung und zudem noch eine Erhöhung der Tarifentgelte oberhalb der Inflation (mehr als 1,5 Prozent) vereinbart werden. Allein das „Zukunftskonto“ macht 1,8 Prozent zusätzlich aus. Stiller: „Das Gesamtbudget muss sich an der wirtschaftlichen Realität orientieren. Die Summe der Forderungen sprengt diesen Rahmen komplett.“

Für das Gesamtjahr rechnet die Branche mit Rückgängen bei Produktion (minus 3,5 Prozent) und Umsatz (minus 2,5 Prozent). „Die IG BCE muss die Wettbewerbsfähigkeit im Blick behalten, um Standort und Beschäftigung zu sichern. Dazu müssen die Entgelte stärker an die wirtschaftliche Entwicklung gekoppelt werden“, bekräftigte Stiller.

Roadmap Arbeit 4.0: Mehr Freiheit statt mehr Freizeit

Stiller wertete es als positives Signal, dass die IG BCE die moderne Arbeitswelt gestalten will. „Wir werden darauf achten, dass Anspruch und Wirklichkeit zusammenpassen.“ In den bisherigen Gesprächen zur Roadmap Arbeit 4.0 habe sich gezeigt, dass die Vorstellungen von ‚modern‘ zum Teil weit auseinanderliegen. Das Ziel der Arbeitgeber ist klar: Es geht um mehr Flexibilität, nicht um mehr Freizeit.

Zudem sei es nötig, der Weiterbildung den Stellenwert zu verschaffen, der ihr für eine erfolgreiche digitale Transformation zukommt. Stiller: „Dazu gehört auch, die Eigenverantwortung und den Eigenbeitrag der Beschäftigten zu stärken. Die kontinuierliche Qualifikation der Belegschaften ist eine gewaltige Investition, von der Arbeitgeber und Arbeitnehmer profitieren. Da ist es nur konsequent, dass sich beide Seiten an dieser Investition beteiligen.“

Stiller zum Thema tarifliche Pflegezusatzversicherung: „Lebensphasenorientiertes Arbeiten ist ein Handlungsfeld der Chemie-Tarifparteien, auf dem wir schon viel erreicht haben. Ein Element zur besseren Absicherung der Beschäftigten im Pflegefall ist daher nichts, was wir von vornherein ausschließen. Entscheidend ist aber, dass das Gesamtpaket wirtschaftlich vertretbar bleibt.“

 

BAVC-Hauptgeschäftsführer Klaus-Peter Stiller: "Die Konjunktur steht kräftig auf der Bremse - tariflich können wir dann nicht aufs Gaspedal treten."

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