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Investition in die Zukunft

Die Chemie-Branche ist der industrielle Innovationsmotor Deutschlands. Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, ist die Chemie auf motivierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlang der gesamten Wertschöpfungskette angewiesen – von Facharbeitern, Technikern und Meistern bis hin zu akademischen Fach- und Führungskräften. Der BAVC engagiert sich deshalb für eine moderne Bildungspolitik und unterstützt die Chemie-Unternehmen bei der Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung.

Erster Fachkräftecheck Chemie
Im Auftrag des BAVC hat KOFA, das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, erstmals vertiefend die Fachkräftesituation in den Berufen beleuchtet, die für die Chemie-Branche besonders relevant sind. Die detaillierten Studienergebnisse können Sie hier nachlesen.

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Ein Markenzeichen der chemischen Industrie ist das klare Bekenntnis zur dualen Berufsausbildung als Kernelement nachhaltiger Personalpolitik. Ausdruck findet dieses Engagement für Ausbildung auch in der Tarifpolitik der Chemie-Sozialpartner. So wurde der bereits 2003 geschlossene und mehrfach verlängerte Tarifvertrag 'Zukunft durch Ausbildung' im Februar 2014 zum Tarifvertrag 'Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg' weiterentwickelt und im Rahmen der Tarifverhandlungen im Juni 2016 weiter optimiert.

Eckdaten zur Ausbildung in der Chemie-Branche:

  • über 26.000 Auszubildende und dual Studierende
  • rund 1.000 Ausbildungsbetriebe in ganz Deutschland
  • über 50 verschiedene Ausbildungsberufe und zahlreiche duale Studienangebote – das Spektrum reicht von naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufen bis hin zu Ausbildungsangeboten im Bereich IT und Medien sowie Gastronomie.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen der Chemie-Branche sowie freie Ausbildungsangebote von Chemie-Unternehmen in ganz Deutschland finden Sie auf der Homepage der Ausbildungskampagne „Elementare Vielfalt“, einer Initiative der Chemie-Arbeitgeberverbände.

Über das Studienangebot im Fach Chemie informiert die Publikation „Chemie studieren“ der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh).

Die Chemie-Arbeitgeberverbände engagieren sich auch im Rahmen der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“. Mit dieser Initiative will die Wirtschaft dem Fachkräfteengpass in den naturwissenschaftlichen und technischen Berufen begegnen. Ziel ist es, Schulabsolventinnen und -absolventen für eine Ausbildung oder ein Studium in den MINT-Fächern zu begeistern. Jährlich finden bundesweit zahlreiche Einzelinitiativen und Veranstaltungen statt, die durch MINT-Botschafternetzwerke unterstützt und öffentlichkeitswirksam begleitet werden.

Positionen und Forderungen des BAVC im Bereich der Bildungspolitik finden Sie im Download-Bereich:

  • Gemeinsame Positionen und Forderungen zu Bildung, Forschung und Innovation der großen Chemie-Organisationen in Deutschland
  • Positionspapier des Bildungsrates Chemie 'Berufsschule stärken - Erfolgsmodell duale Ausbildung sichern' von BAVC und IG BCE
  • Neu 2018: Positionspapier 'Digitale Bildung' von BAVC und VCI

Wichtige Ausbildungsberufe der Chemie-Branche werden hinsichtlich ihrer digitalen Kompetenzen gestärkt: So ist seit August 2018 beim Chemikanten die neue Wahlqualifikation „Digitalisierung und vernetzte Produktion“ verfügbar. Bei den Metall- und Elektro­berufen bringen die Berufsbildposition „Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit“ sowie optionale Zusatzqualifikationen den Ausbau digitaler Fähigkeiten voran.

Mit den neuen Möglichkeiten ergeben sich Fragen: Wie sehen die Inhalte im Detail aus? Ändert sich etwas bei der Prüfung oder in der Berufsschule? Gibt es Umsetzungsbeispiele für die Praxis? Antworten und Unterstützung bietet die neue Rubrik „Digitalisierung“ im Unternehmens­bereich von „Elementare Vielfalt“, der Ausbildungskampagne der Chemie-Arbeitgeber­verbände.

Informationsangebot im Überblick

Auf der ElVi-Unternehmensseite finden Betriebe schnell und einfach alle inhaltlichen Neuerungen im Überblick sowie FAQs, Bilder, Videos und Download-Material. Für die neue Wahlqualifikation des Chemikanten wurden erste Umsetzungsideen für die Ausbildungspraxis digital aufbereitet. Das Spektrum reicht vom 3D-Modell einer verfahrenstechnischen Anlage über Datenanalysen und Simulationen bis hin zum Einsatz mobiler Endgeräte in der Produktion. Ein Online-Formular bietet die Möglichkeit, Umsetzungsbeispiele aus dem eigenen Betrieb einzubringen und zu teilen.

Die Sozialpartnerinitiative „Start in den Beruf“ / StartPlus richtet sich an Schulabgänger, denen die Eignung zur Aufnahme einer Ausbildung noch fehlt. Im Rahmen eines betrieblichen Förderprogramms, das bis zu zwölf Monate umfassen kann, sollen sie zur Ausbildung qualifiziert oder in das Berufsleben eingegliedert werden. An der Start-Maßnahme teilnehmen können junge Menschen, die bei Beginn der Eingliederung das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Mit dem neuen Tarifvertrag wird diese Zielgruppe erweitert: Teilnahmeberechtigt sind nun auch Langzeitarbeitslose ohne branchenspezifische Ausbildung über das 25. Lebensjahr hinaus. Beide Personenkreise werden auf Basis eines betrieblichen Eingliederungsplanes gefördert und erhalten eine monatliche Eingliederungsvergütung von 450 Euro. Auf Antrag kann der Unterstützungsverein der chemischen Industrie (UCI) Start-Teilnehmern unter 25 Jahren eine finanzielle Hilfe zum Lebensunterhalt gewähren.

Von der Sozialpartner-Initiative 'Start in den Beruf' konnten seit dem Jahr 2000 Tausende junge Menschen profitieren. Der Unterstützungsverein der chemischen Industrie (UCI) - eine gemeinsame Einrichtung von BAVC und IG BCE - hat die Start-Programme bis heute mit über 8 Millionen Euro finanziell gefördert.

Weitere Informationen zur Initiative „Start in den Beruf“ / StartPlus können online auf den Seiten des Chemie-Sozialpartnernetzes abgerufen werden.

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Beiträge der Chemie-Sozialpartner zur Integration von Flüchtlingen in Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Die Integration von Flüchtlingen in Arbeitsmarkt und Gesellschaft ist eine der zentralen Herausforderungen der Gegenwart. Die nach Deutschland Geflüchteten bringen – wie alle Menschen – enorme Potenziale mit sich. Um sie zu heben, bedarf es jedoch einer gesamtgesellschaftlichen Kraftanstrengung, die konsequent, schnell und investitionsbereit auf die „Bildung“ der neu Angekommenen im besten Sinne des Wortes setzt: die Befähigung jedes Einzelnen zur Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, zur Führung eines selbstbestimmten Lebens. Bildung ist, so verstanden, zentrales Integrationsvehikel und Eckpfeiler einer vorausschauenden Flüchtlingspolitik.

Initiative der Chemie-Sozialpartner

In diesem Sinne haben die Chemie-Sozialpartner im vergangenen Jahr ihr Programm „Start in den Beruf“ geöffnet, das darauf abzielt, nicht ausbildungsreife Jugendliche für eine Ausbildung fit zu machen – in der Chemie oder auch in anderen Branchen. In der Tarifrunde wurde das Angebot gezielt erweitert: Das neue „Pre-Start-Programm“ setzt noch früher an und bereitet auch Flüchtlinge auf das Berufsleben vor. Für „Pre-Start“, das die Vermittlung notwendiger Sprachkenntnisse und sozialer Kompetenzen ermöglicht, stellen IG BCE und BAVC zunächst eine Million Euro aus einem gemeinsamen Fonds bereit, dem Unterstützungsverein der chemischen Industrie (UCI).

Zielgruppengerechtes Erklärvideo

Mit dem Erklärvideo „Die Vorteile einer Berufsausbildung“ geben die Chemie-Sozialpartner eine kurze und leicht verständliche Einführung in die Zugangsmöglichkeiten und -bedingungen des deutschen Arbeitsmarkts. In arabischer, englischer und deutscher Sprache wird erklärt, warum es langfristig besser ist, eine Ausbildung aufzunehmen, als kurzfristig Geld mit Aushilfstätigkeiten zu verdienen. Mit diesem zielgruppengerechten Format informieren die Chemie-Sozialpartner über das erfolgreiche, aber international wenig bekannte System der dualen Berufsausbildung und machen neugierig auf eine Tätigkeit in der Chemie. Das Erklärvideo ist ein Beitrag der Chemie-Sozialpartner zur gesellschaftlichen Verantwortung: Eine Ausbildung eröffnet Zukunftschancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt und ist damit Voraussetzung für eine gelungene Integration.

Elementare Vielfalt - Deine Ausbildung in der Chemie-Branche

elementare vielfalt mit Erlenmeyer quer RGB

Die chemische Industrie ist eine forschungsintensive Hightech-Branche. Um auch in Zukunft wegweisende Produkte anbieten zu können, sind die Unternehmen mehr denn jeauf qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Im Wettbewerb um geeignete Auszubildende sehen sie sich aber zunehmend mit den Herausforderungen des demografischen Wandels konfrontiert.

Um das Engagement im Bereich Nachwuchssicherung weiter auszubauen, unterstützen die Chemie-Arbeitgeberverbände ihre Mitglieder mit der Ausbildungskampagne „Elementare Vielfalt (ElVi) - Deine Ausbildung in der Chemie-Branche". Ein Gesamtpaket aus Internetauftritt, begleitenden Informationsmaterialien und Marketingaktivitäten soll die Ausbildungsbetriebe der Branche im Wettbewerb um junge Nachwuchskräfte stärken.

Zentrales Element der Ausbildungskampagne ist der Internetauftritt. Er bietet jungen Menschen in der Phase der Berufsfindung zielgruppengerechte Informationen aus einer Hand. Neben Porträts der wichtigsten Ausbildungsberufe, Informationen zum Dualen Studium und Bewerbungstipps können Schülerinnen und Schüler auch freie Ausbildungsplätze oder duale Studiengänge der Chemie-Betriebe in einer bundesweiten Ausbildungsbörse finden. Zusätzlich werden kleinere und mittlere Chemie-Betriebe im Rahmen der ElVi-Kampagne mit der Aktion „Starte deine Ausbildung im Mittelstand" unterstützt.

Mit dem ElVi-Ausbildungsfinder sollen Schülerinnen und Schüler noch einfacher für eine dualeAusbildung in der Chemie-Branche begeistert werden – schnell, einfach und spielerisch. Daher wurde ganz bewusst auf einen modernen 3D-Toy-Look, eine Spielmechanik nach dem „Hot-or-Not“-Prinzip, kurze Texte, schnelle Ergebnisse und witzige Videospots zur Vermarktung gesetzt.Der ElVi-Ausbildungsfinder wurde nach dem „mobile first“-Prinzip umgesetzt und holt die Zielgruppe der 15 bis 22-Jährigen somit auf ihrem bevorzugten Endgerät – dem Smartphone – ab.

ElVi’s Ausbildungsfinder lässt sich hervorragend für die Berufsorientierung nutzen. Auch Lehrerinnen und Lehrer profitieren von dem Tool und zusätzlichen Werbematerialien, die sie kostenfrei auf der Lehrerwebsite bestellen können. Hier finden sich auch weitere nützliche Informationen zum Thema Berufsorientierung in der Schule.

Die Ausbildungskampagne „Elementare Vielfalt“ wurde mehrfach ausgezeichnet. Weitere Informationen sind auf dem Unternehmensportal zur Kampagne abrufbar.Dieses dient als Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Nutzung unterschiedlicher ElVi-Instrumente für das eigene Ausbildungsmarketing.

Web-Links:
www.elementare-vielfalt.de
www.elementare-vielfalt.de/kmu

www.ausbildung-finden.de

www.facebook.com/ElementareVielfalt
www.youtube.com/ElementareVielfalt

Spot 'Partnerwahl' 

Berufevideo 'Chemikant'

YouTuberin Mai testet den Ausbildungsfinder

 

Die Chemie-Branche bietet beste Perspektiven für junge Talente. Davon können sich die Absolventinnen und Absolventen einer dualen Berufsausbildung oder eines dualen Studiums auf dem Internetportal www.berufskompass-chemie.de überzeugen.

In den Themenfeldern Arbeitswelt Chemie, Zukunft und Innovation, Attraktive Arbeitsplätze, Beruf und Familie sowie Altersvorsorge werden die zentralen Vorteile der Branche anschaulich dargestellt.

Anregungen zur eigenen beruflichen Standortbestimmung sowie Hinweise zu Entwicklungschancen und Weiterbildungsangeboten erhalten die Berufseinsteiger/innen im Abschnitt „Weiterbildung“. Abgerundet wird das Informationsangebot durch eine Übersicht zu Fördermöglichkeiten der beruflichen Fort- und Weiterbildung.

Grundlage zur beruflichen Orientierung

Damit schafft das Internetportal Berufskompass Chemie für die Zielgruppe eine gute Grundlage zur weiteren beruflichen Orientierung und stärkt die Bindung der Berufseinsteiger/innen an die Chemie-Branche. Vor-Ort-Veranstaltungen der regionalen Sozialpartner bauen diese Informationsbasis weiter aus und reichern sie mit lokalen Themen an. Neben dem Berufskompass Chemie finden Sie weitere Informationen zum Weiterbildungsengagement der Chemie-Unternehmen auch in einer branchenspezifischen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW-Köln), die im Auftrag des BAVC durchgeführt wurde.

Hintergrund zum Kompass

Um die Attraktivität der Chemie-Branche für Berufseinsteiger/innen weiter zu stärken, haben die Chemie-Sozialpartner Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) im Rahmen des Tarifpakets 2012 beschlossen, das Angebot „Berufskompass Chemie“ zu entwickeln. Eine Kombination aus hBranchen- und Bildungsinformationen im Internet (Baustein I) und Vor-Ort-Veranstaltungen der regionalen Sozialpartner (Baustein II) soll zur besseren beruflichen Orientierung am Beginn des Arbeitslebens beitragen. Zielgruppe sind Berufseinsteiger/innen innerhalb der ersten drei Jahre nach Abschluss einer dualen Berufsausbildung oder eines dualen Studiums. Mehr Infos auf: www.berufskompass-chemie.de

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