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Sebastian Kautzky

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Unser Selbstverständnis

Der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) nimmt seit 1949 seine Aufgabe als tarif- und sozialpolitischer Spitzenverband der deutschen chemischen und pharmazeutischen Industrie wahr. 


Wer wir sind

Wir sind der Spitzenverband der Chemie-Arbeitgeber in Deutschland. Wir vertreten die tarif- und sozialpolitischen Interessen unserer zehn selbständigen regionalen Mitgliedsverbände mit 1.900 Mitgliedsunternehmen und 580.000 Beschäftigten. Wir sorgen für ein einheitliches Vorgehen der Chemie-Arbeitgeber gegenüber Gewerkschaften, Politik und Öffentlichkeit. Der BAVC repräsentiert mit der chemisch-pharmazeutischen Industrie nicht nur die drittgrößte Industriebranche unseres Landes, sondern auch weite Teile der Kautschuk-Industrie und der kunststoffverarbeitenden Industrie sowie die mit unseren Branchen verbundenen Dienstleister.

Wir schließen Tarifverträge mit direkter Wirkung für die Mitgliedsunternehmen der Chemie-Arbeitgeberverbände ab. Über den BAVC üben die Chemie-Arbeitgeber ihre verfassungsrechtliche Koalitionsfreiheit aus. Wir gestalten die Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen unserer Branche auf Basis der grundgesetzlich garantierten Tarifautonomie selbständig und sozialpartnerschaftlich. Mit Geschlossenheit, Solidarität und Innovationskraft entwickeln wir Antworten auf aktuelle Herausforderungen und Lösungen für die Arbeitswelt von morgen.

BAVC Mappen Über uns

Unser föderaler Aufbau garantiert die Mitsprache und Mitwirkung der Mitglieder und sichert so die Akzeptanz der gemeinsam getroffenen Entscheidungen. Für das Zusammenwirken der Chemie-Arbeitgeber gilt das Subsidiaritätsprinzip: Die regionalen Mitglieds- und Bezirksverbände übernehmen insbesondere die Betreuung der Unternehmen und die Prozessvertretung; sie schließen Tarifverträge auf Unternehmens- und regionaler Ebene ab. Der BAVC verantwortet den Abschluss von Tarifverträgen auf Bundesebene, die Koordinierung der Chemie-Tarifpolitik und die überregionale Interessenvertretung gegenüber Gewerkschaften, Politik und Öffentlichkeit.

Garant der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Mitgliedsverbänden und Spitzenverband ist ein intensiver Austausch der ehren- und hauptamtlichen Repräsentanten aus Unternehmen und Verbänden.


Was wir wollen

Unsere gesamte Interessenvertretung zielt darauf, erfolgreiches unternehmerisches Handeln zu ermöglichen. Dies setzt wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und Arbeitsfrieden voraus.

Bedingung für eine erfolgreiche Tarifpolitik und eine auch künftig hohe Tarifbindung ist die Bündelung der Interessen von Unternehmen unterschiedlicher Größe, unterschiedlicher Sparten und unterschiedlicher Wirtschaftskraft in einer gemeinsamen Tarifpolitik der Chemie-Arbeitgeber.

Die Leitplanken unserer Tarifpolitik:

  • Wir leisten einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit durch Tarifverträge, deren Maßstab die wirtschaftliche Entwicklung und die wirtschaftliche Perspektive unserer Branche ist.
  • Wir schaffen Flexibilität durch Spielräume und Optionen für die Unternehmen.
  • Wir setzen auf Innovation mit intelligenten qualitativen Antworten auf zentrale Herausforderungen der Arbeitswelt.

Unsere Tarifpolitik ist zudem darauf ausgerichtet, die chemische Industrie als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren, der im Wettbewerb um Fachkräfte erfolgreich ist. Wir wollen durch unsere Tarifpolitik belegen, dass die Regelung durch die Sozialpartner wirksam, effizient und der Regelung von außen durch den Gesetzgeber vorzuziehen ist. Damit leisten wir einen Beitrag für das erfolgreiche System der Sozialen Marktwirtschaft.

Unsere Kommunikation und unser aktives Lobbying in Deutschland und Europa sind darauf ausgerichtet, gute politische Rahmenbedingungen für die Unternehmen unserer Branche zu gestalten. Leitplanken unseres Handelns in diesem Bereich sind Wettbewerbsfähigkeit, unternehmerische Freiheit, Tarifautonomie und eine generationengerechte und demografiefeste Sozialpolitik. Wettbewerbsfähige Arbeitsplätze gibt es nur in wettbewerbsfähigen Unternehmen.


Wie wir arbeiten

BAVC Über uns Ziele - Wie wir arbeiten

Kern unseres Auftrags ist die Interessenvertretung der Chemie-Arbeitgeber gegenüber Gewerkschaften, Politik und Öffentlichkeit.

In der Interessenvertretung gegenüber und der Zusammenarbeit mit unserem wichtigsten Partner, der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), setzen wir auf das Erfolgsmodell Chemie-Sozialpartnerschaft. Wir investieren in das gegenseitige Vertrauensverhältnis, verhandeln auf Augenhöhe und nehmen die Anliegen des jeweils anderen ernst. Wir erreichen gemeinsam mehr, als jeder für sich alleine leisten kann, und wahren zugleich den Kernbereich der jeweiligen Interessen. Konflikte werden nicht ausgeblendet, sondern pragmatisch und professionell gelöst. Die Chemie-Sozialpartnerschaft zeigt: Die Tarifautonomie funktioniert, wenn die Sozialpartner ihre Aufgaben und Konflikte in Eigenregie lösen.

Gegenüber der Politik treten die Chemie-Arbeitgeber kompetent und transparent auf. Wir unterstützen politische Entscheidungen aktiv mit unserer Expertise, fordern sachgerechte und unbürokratische Regelungen ein und weisen dezidiert auf negative Konsequenzen hin. Wir verstehen uns als Partner der Politik für einen langfristig konkurrenzfähigen Chemie-Standort mit erfolgreichen Unternehmen, qualifizierten Mitarbeitern, hoher Produktivität und guten Arbeitsbedingungen. Wir kooperieren insbesondere mit dem Verband der Chemischen Industrie (VCI), der die Interessen unserer Branche auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Industriepolitik vertritt. Die sozialpolitischen Interessen der Chemie-Arbeitgeber bringen wir proaktiv in die Meinungsbildung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) ein. Die Chemie-Arbeitgeber haben eine gewichtige Stimme im Dachverband der deutschen Arbeitgeber.

Gegenüber den Medien, externen Stakeholdern und der Öffentlichkeit kommunizieren wir unsere Standpunkte offen und klar. Wir agieren glaubwürdig und effizient und werben aktiv für die Belange der Chemie-Arbeitgeber. Gemeinsam mit anderen Verbänden sowohl von Arbeitgeber- als auch von Arbeitnehmerseite setzen wir uns für eine Verbesserung der gesellschaftlichen Akzeptanz der Industrie ein. Die Industrie kann ihre Rolle als Garant des Wohlstandes und sicherer Arbeitsplätze nur dann erfüllen, wenn es eine gesellschaftliche Akzeptanz für die Anforderungen gibt, die mit industrieller Tätigkeit verbunden sind.

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