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Bundeswirtschaftsminister Altmaier setzt sich gemeinsam mit den Spitzen­organisationen der chemisch-pharmazeutischen Industrie – VCI, IG BCE und BAVC – für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der drittgrößten Branche in Deutschland ein. Dieses gemeinsame Ziel bekräftigten die Partner im Branchendialog Chemie bei einem Spitzengespräch in Berlin.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier setzt sich gemeinsam mit den Spitzen­organisationen der chemisch-pharmazeutischen Industrie – VCI, IG BCE und BAVC – für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der drittgrößten Branche in Deutschland ein. Dieses gemeinsame Ziel bekräftigten die Partner im Branchendialog Chemie bei einem Spitzengespräch in Berlin.

Anlass des Spitzengesprächs war die Präsentation des dritten Monitoringberichts. Zu den zentralen Themen im Berichtszeitraum 2017/2018 gehörten die politischen Rahmenbedingungen für Innovationen in der Ära Chemie 4.0, die Förderung attraktiver Arbeitsbedingungen und Qualifizierungsangebote, Energiepolitik, Pharma, Pflanzenschutz, die Chemikalienregulierung, Fachkräftesicherung sowie bürokratische Hemmnisse.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Die gelebte Sozialpartnerschaft in der chemischen Industrie in Deutschland ist beispielhaft. Denn Wirtschaft, Politik, Gewerkschaften und Wissenschaft müssen eng zusammenarbeiten, wenn wir die industrielle und technologische Souveränität in Deutschland sichern und die Rahmenbedingungen für Schlüsseltechnologien und Basisinnovationen weiter verbessern wollen. Hierzu gehört auch die konstruktive Debatte zur „Nationalen Industriestrategie 2030“. Der Branchendialog fügt sich nahtlos in die nationale Industriestrategie und deren Ziele ein. Der Erfolg des Branchendialoges wird nun durch den dritten Monitoringbericht bestätigt.“

Auch VCI-Präsident Hans Van Bylen betonte die Bedeutung für die künftige Wettbewerbsfähigkeit der Branche: „Die Chemie- und Pharmaindustrie entwickelt Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft. Dazu gehören zum Beispiel Klimaschutz, Mobilität und Ernährung sowie die Digitalisierung. Damit Innovationen trotz zunehmenden internationalen Wettbewerbsdrucks auch künftig in Deutschland entwickelt und produziert werden können, brauchen wir die aktive Unterstützung der Politik. Neben dem Abbau bestehender regulatorischer Hemmnisse sollten neue Vorschriften auch immer einem Innovations-Check unterzogen werden, damit sie neue Geschäftsmodelle nicht einschränken. Die Unterstützung von Bundesminister Altmaier dafür ist ein ermutigendes Signal.“

Der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis sagte: „Die Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche stehen wie die gesamte Industrie vor einem umfassenden Transformationsprozess, dessen Treiber Digitalisierung, Klima- und Umweltschutz sowie der demografische Wandel sind. Gleichzeitig machen sich aufstrebende Industrienationen auf den Weg, unsere Vorzeigebranchen anzugreifen. In dieser Gemengelage brauchen wir einen engen Schulterschluss von Politik, Industrie und Tarifparteien, um gute Industriearbeit in Deutschland zu sichern. Dazu gehören attraktive Arbeitsbedingungen im Wettbewerb um die Fachkräfte genauso wie Initiativen zur Weiterbildung der Beschäftigten sowie zur Förderung von Transformations- und Innovationsprozessen.“

BAVC-Präsident Kai Beckmann bekräftigte das Engagement der Branche für eine nachhaltige Fachkräftesicherung: „Die Digitalisierung ist der zentrale Innovations- und Wachstumstreiber unserer Zeit. Bei der Gestaltung der digitalen Arbeitswelt kommt der Aus- und Weiterbildung eine Schlüsselrolle zu. Mit mehr Eigenverantwortung der Beschäftigten und maßgeschneiderten Weiterbildungsangeboten der Unternehmen können wir unsere Innovationsfähigkeit erhalten, unsere Produktivität verbessern und so international erfolgreich bleiben.“ Die Unter­stützung durch die Politik sei dabei richtig und wichtig: „Ob Digitalpakt oder Qualifizierungschancengesetz: Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, die Qualifikationen von morgen zu stärken.“

Hintergrund

Bei den vom Bundeswirtschaftsministerium veranstalteten Branchendialogen werden die wichtigsten Themen der jeweiligen Branchen identifiziert, priorisiert und Maßnahmen dazu entwickelt. Der Branchendialog mit der chemisch-pharmazeutischen Industrie startete im März 2015. Gemeinsam mit Branchenvertretern aus Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften werden möglichst konkrete Maßnahmen entwickelt, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie gezielt zu stärken. Die Branchendialoge sind in der Regel dreistufig organisiert: Sie bestehen aus öffentlichen Online-Konsultationen, Branchendialogen auf Arbeitsebene im BMWi und einem abschließenden Treffen der jeweiligen Spitzenvertreter mit dem Minister. Im Zuge des heutigen Treffens wurden die Ergebnisse im Monitoringbericht 2019 vorgestellt.

Informationen zum Branchendialog und dessen Aufbau finden Sie hier.

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